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Malteser Hilfsdienst

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    Der Malteser Hilfsdienst organisiert Kurse im Bereich Integrationsarbeit.

Integrationsarbeit: Jetzt geht es um die berufliche Zukunft

Der Schwerpunkt der Integrationsarbeit, die von der Neu-Ulmer Bürgerstiftung „Helfen mit Herz unterstützt wird, hat sich verlagert, sagt Pia Eble vom Malteser-Hilfsdienst. Der hat jetzt einen Kurs zur Vorbereitung auf den Gabelstapler-Schein gestartet.


Bei Bewerbungen werde er immer nach dem Gabelstapler-Führerschein gefragt, sagt Muhammed Dhaker aus Tunesien. Seit zwei Jahren lebt er in Deutschland.
Jetzt besucht er den Gabelstapler-Kurs bei den Maltesern in Neu-Ulm. An sechs Abenden bereitet Johannes Eble die Teilnehmer auf den theoretischen Teil des Unterrichts bei der Dekra vor. Die jungen Männer sind aus ihren Heimatländern geflüchtet. Viele von ihnen bringen Erfahrungen im Umgang mit den Geräten mit. Daher sei die Praxis bei der Prüfung nicht das Problem, sagt Pia Eble, Koordinatorin für Integration und Ehrenamt beim Malteser-Hilfsdienst in Neu-Ulm.

Stolpersteine sind eher die Fachbegriffe auf Deutsch. Die bringt Johannes Eble als ehrenamtlicher Mitarbeiter des Malteser-Hilfsdienstes der kleinen Gruppe bei. Die Teilnahme an dieser sechsteiligen Vorbereitung ist Voraussetzung dafür, dass der Malteser-Hilfsdienst einen großen Teil der Kosten für die Prüfung übernimmt. Die Kursteilnehmer müssen nur noch 20 Euro selbst bezahlen. Möglich ist die Kostenübernahme nicht zuletzt durch Spenden und Zuschüsse. So unterstützt die Neu-Ulmer Bürgerstiftung „Helfen mit Herz“ die Integrationsarbeit der Malteser.

Deren Schwerpunkte haben sich in den vergangenen Jahren verändert, erläutert Pia Eble. Die meisten geflüchteten Menschen haben sich mittlerweile in ihrem sozialen Umfeld eingelebt, Kontakte geknüpft und Deutschkurse besucht. Jetzt geht es vor allem um die schulische Bildung und die berufliche Perspektive. Deutsch- und Konversationskurse gehören aber nach wie vor zum Angebot, mittlerweile auch Mathe-Nachhilfe für Schüler oder Computerkurse – nicht zuletzt um Bewerbungen schreiben zu lernen.

Rund 25 Ehrenamtliche engagieren sich bei diesen Angeboten. Nach wie vor gibt es die Teestube, ein besonders niederschwelliges Angebot. Hier finden geflüchtete Menschen mittwochs zwischen 16 und 18 Uhr Gesprächspartner und bei Bedarf Hilfe im Umgang mit Formularen und Behörden. Vorgesehen ist auch ein Kurs zur Vorbereitung auf die Theorieprüfung für den Führerschein.

Darüber hinaus unterstützen die Neu-Ulmer Malteser Geflüchtete, die sich in Schwesternhelfer-Kursen in Günzburg und Memmingen qualifizieren. Sie übernehmen einen Großteil der Kurs- und Fahrtkosten und bieten ein obligatorisches Tutorium an, um die Erfolgschancen zu erhöhen.

Das Konzept geht auf: Sowohl die Schwesternhelfer- als auch die Gabelstapler-Kurse sind begehrt und die Absolventen erfolgreich. Dass er den Gabelstapler-Schein bekommt, erhofft sich auch Bassam Shammat, der in Syrien ein Computergeschäft besaß. Er ist noch auf Jobsuche. Sein Landsmann Asad Alali, der Arbeit in einem Möbelgeschäft gefunden hat, benötigt den Schein ebenfalls. Er ist froh über den Kurs. „Es ist nicht so schwierig“, sagt er, denn Johannes Eble erkläre alles sehr gut. Der Ehrenamtliche betont, er habe Freude daran, die jungen Männer zu unterrichten. „Man bekommt eine Menge zurück“, sagt er.

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